Cat6a oder Cat7
Cat6a als vernünftiger Standard für Geschäftsstandorte: 10 Gbit/s über bis zu 100 Meter, voll PoE++-tauglich, 15 bis 20 Jahre Investition. Cat7 nur bei Sonder-Anwendungen mit hohem EMV-Anspruch.
Strukturierte Kupferverkabelung mit Cat6a oder Cat7. PoE bis 90 Watt, Multi-Gigabit, Messung mit Fluke, Beschriftung, Dokumentation. Die physische Grundlage für WLAN, Kameras, Kassen und Telefonie.
Bei modernen Access Points reicht bestehende Cat5e-Verkabelung nicht immer zuverlässig aus, besonders bei Multi-Gigabit, PoE++ oder langen Strecken. Der beste WiFi-7-Access-Point bringt nichts, wenn die Leitung dahinter nicht zur Aufgabe passt. Gute Netzwerke beginnen nicht beim Access Point. Sie beginnen bei der Leitung. WLAN, Kameras, Kassenterminals, IP-Telefone, Digital Signage, Türsysteme, Industriekomponenten — alles hängt am physischen Backbone. Wir bauen den so, dass er die nächsten 15 bis 20 Jahre mitgeht und Ihre Endgeräte in 10 Jahren auch noch genug Bandbreite und Strom bekommen.
Wichtig ist nicht, dass Kabel liegt. Wichtig sind Kabeltyp, Kategorie, Leiterquerschnitt, PoE-Tauglichkeit, Streckenlänge, Verlegequalität, Messung, Beschriftung und Dokumentation.
Cat6a als vernünftiger Standard für Geschäftsstandorte: 10 Gbit/s über bis zu 100 Meter, voll PoE++-tauglich, 15 bis 20 Jahre Investition. Cat7 nur bei Sonder-Anwendungen mit hohem EMV-Anspruch.
PoE+ für moderne Access-Points, PoE++ für Outdoor-APs und PTZ-Kameras, 90W PoE für Digital Signage und Türsteuerungen. Ein Kabel für Daten und Strom, kein Steckdosen-Drama im Außenbereich.
2,5 Gbit/s, 5 Gbit/s, 10 Gbit/s über die gleiche Leitung, je nach angeschlossenem Switch und Endgerät. Backbone heute für Anforderungen in 5 Jahren ausgelegt.
Cat6a-Strecken bis 100 Meter, gemessen vom Patchfeld zum Endpunkt. Längere Strecken brauchen Glasfaser-Backbone und Switch-Zwischenetappen. Wir rechnen das vor der Verlegung, nicht hinterher.
Jede Strecke gemessen, Protokoll als PDF. Class-EA für Cat6a, Class-FA für Cat7. NEXT, Return Loss, Insertion Loss, Verzögerung. Was nicht in der Norm liegt, kommt in den Bericht und wird nachgearbeitet.
Patchfeld beschriftet nach Standort-Plan, Buchsen mit Aufkleber, Schaltschrank-Doku als PDF. Bei Wartung in 5 Jahren weiß man, welcher Patchstrang wohin geht. Kein Suchen, kein Raten.
Liegt fast immer am Uplink. Cat5e bringt nicht genug für moderne APs, Multi-Gigabit fehlt, Strecke zu lang. Wir messen die Strecke und sagen Ihnen, ob ein neues Patchkabel reicht oder die Verkabelung ergänzt werden muss.
Outdoor-Kameras brauchen oft PoE++ (Heizung im Winter, Motorzoom). Cat6a mit PoE++-fähigem Switch und Outdoor-Patch löst das ohne Extra-Stromzuführung im Garten.
Wir ziehen Bestand auf. Strecken durchmessen, Patchfeld aufnehmen, in eine saubere Doku überführen. Was nicht passt, wird ergänzt oder nachgezogen. Ergebnis: Sie wissen, was Sie haben.
Goldener Moment. Wir planen Datendosen pro Arbeitsplatz mit Reserve, Steigleitungen in den Serverraum, Reserve-Trassen für später. Was jetzt eine Stunde Planung kostet, spart in 3 Jahren das Aufstemmen.
Wenn die Leitung passt, kann der Access-Point seine volle Leistung bringen. Performance-Probleme sind seltener Configsache, meistens Verkabelungssache.
Kameras, Telefone, Access-Points, Türsteuerungen, Digital Signage. Ein Kabel für Daten und Strom. Kein Steckdosen-Drama, keine Extra-Verkabler.
Cat6a hält die nächsten zwei Generationen WLAN und Endgeräte aus. Was Sie heute verlegen, ist nicht in 5 Jahren überholt.
Beschriftung und Doku machen jede Erweiterung, jeden Umzug, jede Fehlersuche schneller. Bei Servicevertrag haben wir Ihre Doku gleich mit auf dem Tisch.
Für die meisten Geschäftsstandorte ist Cat6a der vernünftige Standard: 10 Gbit/s über bis zu 100 Meter, voll PoE++-tauglich, halbwegs zukunftssicher für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Cat7 lohnt sich bei Sonder-Anwendungen mit hohem EMV-Anspruch, Cat8 ist Rechenzentrums-Ware und für normale Standorte überdimensioniert. Wir wählen anhand Ihrer Aufgabe, nicht nach Hochnummerierung.
PoE liefert bis 15 Watt pro Port (für VoIP-Telefone und kleine Access-Points). PoE+ liefert bis 30 Watt (moderne WiFi-6/7-APs, IP-Kameras mit Heizung). PoE++ und 90W PoE liefern bis 60 oder 90 Watt (Outdoor-APs, PTZ-Kameras, Digital Signage Displays, Türsteuerungen). Was Ihre Endgeräte brauchen, hängt am Datenblatt — wir rechnen das vor der Verkabelung durch.
Damit klar ist, dass die Strecke wirklich die spezifizierte Klasse erreicht. Wir messen jede Strecke mit Fluke-Tester, Protokoll als PDF: Class-EA für Cat6a, alle relevanten Werte (NEXT, Return Loss, Insertion Loss). Dokumentation kommt mit Patchfeld-Beschriftung, Schaltschrank-Doku und Standort-Plan. Bei Wartung in 5 Jahren weiß man, welcher Patchstrang wohin geht.
Pro Arbeitsplatz mit Cat6a-Doppeldose meist 80 bis 200 Euro Material plus Montage, je nach Wandführung und Streckenlänge. Klingt nach Geld, ist aber 15 bis 20 Jahre Investition. WLAN-only wirkt günstiger, aber: kein PoE für Kameras und Telefone, schwächere Performance bei Last, höhere Latenz für Echtzeit-Anwendungen. Wir empfehlen die Kombination: Backbone in Kupfer, Mobiles und nicht-kritisches per WLAN.
Ja. Glasfaser nutzen wir für Stockwerks-Übergänge, lange Strecken über 100 Meter, EMV-immune Strecken in Werkshallen. Mehr unter Glasfaser. Im klassischen Büro reicht Kupfer für die Endpunkte, Glasfaser für Backbone und Außenanbindung — die Kombination ist Stand der Technik.
Switching, WLAN-Planung, VLAN-Konzept. Was auf der Verkabelung läuft.
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Mehr erfahren →Für Stockwerks-Übergänge, lange Strecken, EMV-immune Industrie-Backbones. Komplement zu Kupfer.
Mehr erfahren →Bei Neubau und Umbau: wir kommen vor Ort, sehen uns die Wege an, machen ein Festpreis-Angebot. Bei Bestand: wir messen durch und sagen, was passt und was ergänzt werden muss.